deutscher Fußballspieler und -trainer; 34-facher Nationalspieler für die DDR, Olympiadritter 1964; DDR-Pokalsieger 1962 mit dem SC Chemie Halle; DDR-Sportler des Jahres 1964; als Trainer DDR-Vizemeister 1977 und 1978 und DDR-Pokalsieger 1978 und 1979 mit dem SC Magdeburg; Chefscout des Halleschen FC 2007-2014
Erfolge/Funktion:
Olympiadritter 1964, DDR-Pokalsieger 1962 (als
Spieler) sowie 1978 und 1979 (als Trainer)
* 4. Juni 1940 Halle/Saale
Klaus Urbanczyk gehörte in den sechziger Jahren zu den populärsten Fußballspielern der DDR. "Banne", wie er allerorten gerufen wurde, verdankte seinen sportlichen Aufstieg einer in Italien geborenen taktischen Fußball-Variante, die für Abwehraufgaben Verteidiger mit Stürmerblut vorsah. In Anerkennung dieses internationalen Trends formte vor allem der damalige DDR-Auswahltrainer Karoly Soos den gelernten Stürmer Urbanczyk zum Außenverteidiger um. "Je mehr ich mich zurückzog", so Klaus Urbanczyk Jahre später, "desto schneller ging es mit meiner Leistung nach oben" (Sparwasser und Mauerblümchen: Die Geschichte des Fußballs in der DDR 1949-1991, Essen, Klartext Verlag, 1991).
Laufbahn
Klaus Urbanczyk gehörte zu den ganz wenigen Fußballern in der ehemaligen DDR, die Zeit ihrer aktiven Laufbahn nie den Verein wechselten. Über die Kinder-, Schüler- und Jugendmannschaften erkämpfte er sich mit 20 Jahren einen Stammplatz in der ersten Mannschaft des Vereins, ...